Presseberichte

Krobatinkaserne Führungsunterstützungsbataillon 2 St. Johann im Pongau
   
  Vom Telegraf zum Hightech - Soldaten  


Erstmalig in der Krobatin-Kaserne in St. Johann Zum ersten Mal konnte Kasernenkommandant Oberst Richard Gruber die Salzburger Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller am 25. Februar 2008 beim Heeresfemmelderegiment in der St. Johanner KrobatinKaserne begrüßen. Grübelt der das Regiment eineinhalb Jahre leitete, informierte die Landeshauptfrau über die Änderungen inseinem Verband im Zuge der Bundesheer Reform 2010.

 

Mit l. März 2008 wurden die Soldaten des Fernmelderegimentes in das Führungsunterstützungsbataillon 2 übergeleitet. Dort müssen neue Fähigkeiten in den Bereichen Funk und „elektronisches Lagebild" erarbeitet werden. Hauptaugenmerk wird auf die Unterstützung internationaler Einsätze gelegt. Gruber: „Die Zukunft des neuen Führungsunterstützungsbataillons 2 mit 200 Kadersoldaten und ständig 250 Grundwehrdienem ist gesichert, und wir können noch immer Personen aufnehmen." Lösungen für die Zukunft Beim Rundgang durch die Kaserne stellte Gabi Burgstaller den guten Zustand der Kaserne fest. Dazu Gruber: „Es wurde

schon Einiges in Werkstätten und Wirtschaftsgebäude investiert, aber jetzt muss vordringlich an Unterkunftsgebäuden für die zwei Kompanien gearbeitet werden." Zurzeit werden diese Gebäude mit eigenen Kräften so gut wie möglich instand gesetzt. „Eine Lösung für die Zukunft kann aber nur ein Neubau von zeitgemäßen Wohnräumen für unsere Rekruten sein", so Oberst Gruber weiter.

Weiterer Besuch Landeshauptfrau Gabi Burgstaller stellte zum Abschluss einen weiteren Besuch der St. Johanner Soldaten in Aussicht: „Vielleicht während der Ausbildung von Rekruten oder sogar, um die Alpinausbildung kennenzulernen. "

Presseaussendung

Das Heeresfernmelderegiment hat einen neuen Kommandanten. Mit Wirkung vom 1. November 2006 wurde Obstlt Richard GRUBER (Bild) vom Herrn Bundesminister für Landesverteidigung die Führung des Fernmeldeverbandes in der Krobatinkaserne anvertraut. Diese Entscheidung stellt für den 49 jährigen, seit 25 Jahren glücklich verheirateten Vater von zwei Kindern einen neuen Meilenstein in seiner Karriere dar. Obstlt GRUBER ist seit 1980 in ST. JOHANN/PG wohnhaft und ist seither in verschiedensten verantwortungsvollen Funktionen beim Heeresfernmelderegiment eingesetzt. Als ausgebildeter Heeresbergführer und Heeresschilehrer hat er parallel zu seinen Verwendungen als Fernmeldeoffizier immer neue Herausforderungen gesucht und war über 10 Jahre für die Ausbildung der Heeresschilehrer des österreichischen Bundesheeres verantwortlich. Seit 2002 wird der bisherige stellvertretende Kommandant des St. Johann’er Fernmelderegiments zusätzlich als Koordinator für die Herstellung der Zusammenarbeitsfähigkeit in den Bereichen der Informations- und Kommunikationstechnologie des Bundesheeres mit anderen Ländern, also für die Vorbereitung von internationalen Einsätzen eingesetzt. In dieser Funktion hat er in den letzten Jahren die Entwicklung des Fernmeldewesens im österreichischen Bundesheer maßgeblich mitbestimmt und insbesondere durch seine Reisen in beinahe alle europäischen Länder sowie in den euroasiatischen Raum und sogar zum afrikanischen Kontinent wichtige Kontakte zu Ländern geknüpft, welche für die Zusammenarbeit bei multinationalen Friedenseinsätzen für ÖSTERREICH von Bedeutung sind. Durch die nun erfolgte Bestellung freut sich der frischgebackene Kommandant vor allem darauf seine internationalen Erfahrungen im Rahmen der bevorstehenden Reorganisation des Heeresfernmelderegimentes einfließen lassen zu können. Einen wichtigen Stellenwert nehmen dabei auch die Intensivierung des Kontaktes zur regionalen Gesellschaft und die Vertiefung der Integration der Krobatinkaserne im Pongauer Wirtschaftsraum ein. Die Informations- und Kommunikationstechnologie erhält bei militärischen Einsätzen eine immer größere Bedeutung. Die Spezialisten aus der Krobatinkaserne können daher nicht über Auftragsmangel klagen. Das Heeresfernmelderegiment ist dadurch laufend auf der Suche nach engagierten, zielstrebigen Personal welches in den vielfältigsten Verwendungen, auf Dauer aber auch zeitlich befristet beim Bundesheer aktiv mitarbeiten möchte. Diese Arbeitsplätze stellen eine wertvolle Bereicherung am lokalen Arbeitsmarkt dar. Die Vielfältigkeit der Aufgaben macht diese neue Verwendung besonders interessant und der neue Kommandant blickt den neuen Herausforderungen zuversichtlich entgegen.

SKB Landesdelegiertentag 2006 - St. Johann/Pg.

Verlängerer gesucht

Garnisonskommandant Obstl. Richard Gruber



Um die Qualität des Fernmelderegsments zu erhalten und auf neue Aufgaben vorzubereiten braucht man drängend „freiwillige Verlängerer".ST. JOHANN (Migu). Die Reduzierung des Grundwehrdienstes von acht auf sechs Monate und der mehrwöchige Assistenzeinsatz an der Schengen Grenze verringerten die Ausbildungszeit für Grundwehrdiener im Heeres-Fernmelderegiment deutich.

 
Platzkonzert und Angelobung am Freitag-Vormittag im Schifferpark in St. Johann. Dort stellte sich auch Oberstleutnan'Richard Gruber als vorübergehender Leiter der Krobatinkaserne St. Johann vor. Bilder: SW/MIGI

Diese „Lücke" muss mit Grundwehrdienern geschlossen werden, die sich für eine freiwillige Verlängerung ihrer Dienstzeit auf bis zu 18 Monate entscheiden, mehr verdienen undentsprechend ausbildungsbereit sind. 25 von ihnen könnten in der Krobatinkaserne sofort Arbeit finden.Knapp 50 Grundwehrdiener wurden am Freitag der Vorwocheim Schifferpark in St. Johann angelobt. Die Militärmusik Oberösterreich begleitete die Feierlichkeit musikalisch. Ranghöchster Vertreter des österreichischen Bundesheeres war bei der Feier Oberstleutnant Richard Gruber.Er ist bis auf weiteres mit der Führung der Krobatinkaserne St. Johann betraut, da Josef Fischer mit l. September zum stellvertretenden Leiter der Generalstabsabteilung 6 in Salzburg berufen wird.