Kaserne Lungau

K r o b a t i n k a s e r n e Führungsunterstützungsbataillon 2 St. Johann im Pongau
   

20 Jahre ÖBH Garnison - Tamsweg


Auftakt der Feierlichkeit war ein militärischer Ä. M. Festakt auf dem historischen Marktplatz der Lungauer Bezirkshauptstadt. Eingeladen waren neben Vereinen und Fahnenabordnungen aus dem Bezirk auch die Struckerschützen aus Altenmarkt im Pongau. Freiheitskämpfer Jakob Strucker, der im Jahr 1809 gegen die napoleonischen Truppen im Bundesland Salzburg kämpfte, war der Namensgeber der Kaserne. Alle Kameradschaften des Lungaues sowie von Oberwölz in der Steiermark stellten für den Festakt eine Fahnenabordnung. Am 4. November 1986 zogen die ersten Soldaten des damaligen Landwehirstammregimentes 83 in die; neu erbaute Struckerkaserne in Tamsweg ein. Ehrensalut durch Struckerschützen.




Auftakt der Feierlichkeit war ein militärischer Festakt am 9. Juni 2006 auf dem historischen Marktplatz der Lungauer Bezirkshauptstadt. Eingeladen waren neben Vereinen und Fahnenabordnungen aus dem Bezirk auch die Struckerschützen aus Altenmarkt im Pongau.
Freiheitskämpfer Jakob Strucker, der im Jahr 1809 gegen die napoleonischen Truppen im Bundesland Salzburg kämpfte, war der Namensgeber der Kaserne. Alle Kameradschaften des Lungaues sowie von Oberwölz in der Steiermark stellten für den Festakt eine Fahnenabordnung. Landeshauptfrau Gabi Burgstaller freute sich in ihrer Ansprache, dass es gelang, die Kaserne zu erhalten. Sie bedankte sich für die hervorragenden Leistungen der Lungauer Soldaten, speziell im Katastrophenschutz. Brigadier Anton Oschep, der Chef des Stabes der Landstreitkräfte, blickte auf die Entstehung der Raumverteidigung und den daraus resultierenden Bedarf von Kasernen im so genannten Basisraum zurück. Er forderte die Soldaten auf, auch weiterhin ihre Aufgaben so ausgezeichnet wie bisher zu erfüllen.

Der religiöse Teil des Festaktes wurde durch Militärdekan Peter-Paul Kahr gestaltet und musikalisch durch die Militärmusik Salzburg umrahmt.
Den Abschluss des Festaktes bildete eine Ehrensalve der Struckerschützen. Danach waren alle Gäste und Abordnungen zur Leistungsschau in die Struckerkaserne eingeladen. Gut besucht war der Tag der offenen Tür, wo den Besuchern in Form einer Leistungsschau das vielfältige Aufgabenspektrum des Bundesheeres präsentiert wurde. Zu sehen gab es unter anderem dynamische Gefechts Vorführungen, Präsentationen der Hundestaffel des Munitionslagers Kaltwasser, ein neuartiges Verfahren zur Patientendekontamination sowie das fachgerechte Schneiden von Bäumen im Rahmen des Katastrophenschutzes. Spezielle Aufmerksamkeit wurde den kleinen Gästen gewidmet. Es gab einen Hochseilgarten, Reiten auf Haflingerpferden oder Geschicklichkeitsübungen bei den Fernmeldern. Auch die lokalen Hilfs und Rettungsorganisationen sowie die Polizei waren zur Präsentation eingeladen. Mehr als 20 Lungauer Schulklassen nützten diese Gelegenheit für einen Besuch „ihrer" Kaserne. Ausgeklungen ist der Tag mit dem Garnisonsfest, das trotz parallel laufender Fußballweltmeisterschaft bestens besucht war.





Im Vordergrund Militärdekan Kahr, dahinter die Fahnenabordnungen der Kameradschaften»

Die Kaserne historisch



Bereits im Jahr 1960 gab es Pläne zur Errichtung einer Kaserne im Lungau. Konkret wurde das Pro-jekt 1970, als die Bürgermeister-onferenz des Bezirkes dazu einen Antrag an die Salzburger Landesregierung stellte. Tatsäch-lich erfolgte der Spatenstich am 15. März 1984 im Beisein von Bautenminister Übleis, Verteidigungsminister Krünes und Landeshauptmann Katschthaler. Von 1986 bis 1994 war das Landwehrstammregiment 83 in der Kaserne untergebracht. Ab diesem Zeitpunkt bis ins Jahr 1999 waren es Teile des Jägerregimentes 8, dessen Kommando in der Rainerkaserne in Elsbethen Glasenbach war. Seit 1999 bis heute sind in der Struckerkaserne die Ausbildungskompanie des Militärkommandos Salzburg, eine Jägerkompanie sowie Teile der 2. Betriebsversorgungsstelle. Die Jäger-kompanie ist seit l. Juni dieses Jahres dem Jägerbataillon 26 in Spittal an der Dräu unterstellt.

CR Klaus Leitner