Fernmelderegement ade

Das St. Johanner Heeresfernmelderegement wurde in das Führungsbataillon II umgeleitet: Eine neue Herausforderung.

ST. JOHANN Mit Wirksamkeit vom l. März wurde das Heeresfemmelderegiment in ein Führungsunterstützungs-Bataillon übergeleitet. Grund für einen militärischen Festakt mit vielen Ehrengästen in der Vorwoche war die feierliche Überleitung durch den stellvertretenden Kommandanten der Streitkräfte Generalmajor Dieter Heidecker. Symbolisch erfolgte dieser Schritt durch die Überreichung der Insignien und die damit verbundene Führungsverantwortung durch Generalmajor Heidecker, an den Bataillonskommandanten Oberst Richard Gruber.Dabei wurde ein von der Marktgemeinde Altenmarkt und den Historischen Struckerschützen zu Altenmarkt gestiftetes Ehren-Signalhorn mit Wappentuch als Zeichen der Verbundenheit übergeben.

Traditionsvereine mit ihren Fahnen aus dem Bezirk und auch ausländische Delegationen wohnten dem Festakt bei. Bei seiner Ansprache betonte der in Vertretung der Landeshauptfrau erschienene Landtagsabgeordnete Mag. Peter Pfeifenberger, dass durch die Reorganisation des Bundesheeres, mit dem Führungsunterstützungsbataillon 2 in der Krobatinkaserne, ein Juwel im Herzen Österreichs geschaffen wurde.

Die neuen Aufgaben, die das Führungsunterstützungsbataillon 2 zu meistern hat, sind vor allem die neuen Teilbereiche Funk und das elektronische Kampfführungselement. Bestätigt wurde von allen Festrednern an diesem Tag, dass die St. Johanner Krobatinkaseme auch in Zukunft für etwa 250 Bedienstete und 500 Grundwehrdienern pro Jahr Arbeitgeber bleibt. Das Bundesheer und die Krobatinkaserne bleibt somit ein wesentlicher Faktor in der regionalen Wirtschaft.